Unsere  Motivation

“Liebe deinen Nächsten wie dich selbst” (Mt. 22:39)

Unser Motto

“Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin ohne Kleider gewesen, und du hast mich bekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen, und ihr seid zu mir gekommen.” (Mt. 25:35-36)

Das sind wir


von oben nach unten:  Jacques - Julia - Marta - Juan - Jonas

Jacques Sarya (Kamerun):

Jacques ist in Kamerun aufgewachsen und lebt momentan mit seiner Frau Julia in Deutschland und hat hier Politikwissenschaften studiert. Er liebt es, von Menschen umgeben zu sein und ganz besonders, Zeit mit Kindern zu verbringen.

Julia Sarya (Deutschland):

Julia ist in Russland geboren und in Ostdeutschland großgeworden. Jetzt lebt sie mit ihrem Mann Jacques in Aachen. Sie hat Ergotherapie gelernt und arbeitet hauptsächlich mit Kindern und älteren Menschen. Sie liebt es, mit Kindern zu sein und von ihnen zu lernen.

Marta (Hoyo) Du Pond (Mexiko):

Marta ist in Mexiko aufgewachsen und lebt jetzt mit ihrem Mann Juan und ihrem Sohn Joel in Aachen. Sie studiert Englisch und Spanisch auf Lehramt.

Juan Du Pond (Mexiko) :

Juan ist in Mexiko aufgewachsen und ist Architekt. Er lebt mit seiner Frau Marta in Aachen.

Jonas Winterhalder (Deutschland):

Jonas ist in Süddeutschland aufgewachsen und lebt in Aachen. Er studiert Englisch und Mathematik auf Lehramt.

Wie alles begann

Schon als Kind hatte Jacques davon geträumt, Diplomat zu werden und Kinderheime zu bauen. Er war es gewohnt, viele Kinder um sich zu haben, da er selbst mit acht adoptierten Geschwistern aufwuchs.
Doch erst lange Zeit später (2005) wurde die Idee zu helfen konkreter. Jacques hatte bereits vier Jahre Politikwissenschaften in Aachen studiert und konnte das erste Mal wieder, gemeinsam mit Julia, seiner Verlobten, seine Familie in Kamerun besuchen.
Im selben Jahr, einige Wochen nachdem sie dort geheiratet hatten, besuchten Marta und Jonas die beiden in Kamerun, um so sowohl Jacques Familie, als auch das Land, die Menschen und die Kultur selbst kennen zu lernen. Marta und Jonas schlugen vor, das Kinderheim in Djalingo zu bauen,ein kleines Dorf, das in der Nähe von Jacques’ Heimatstadt Meiganga liegt. Die Not der Menschen dort und die guten Beziehung zwischen Jacques und dem König von Djalingo machten das Dorf zum geeigneten Startpunkt.

Im Juli 2006 begannen sie, sich regelmäßig in Aachen zu treffen, um durch Planung und Gebet das Projekt weiter voran zu bringen. Das Team erweiterte sich im selben Jahr durch Juan, Martas jetzigem Mann.

Nach einigen Nachforschungen über Waisenkinder und Waisenhäuser in Kamerun und Gesprächen mit Leuten, die Erfahrungen in ähnlichen Projekten in Afrika gesammelt hatten, erweiterte sich die Vision und nahm Konturen an. Ihnen wurde klar, dass die Idee eines Kinderheims nicht unbedingt der beste Weg zur Hilfe ist. In Kamerun ist es eher üblich, dass verarmte und unterprivilegierte Kinder von Verwandten oder Freunden versorgt werden, wenn sich deren Eltern nicht selbst ausreichend um ihre Versorgung kümmern können bzw. die schulische Ausbildung an einem anderen Ort besser ist. Deshalb sieht es das Team als bessere Alternative an, die Familien zu unterstützen, so dass sie dadurch ihre Kinder selbst ernähren können. Auf diesem Weg sollen besonders auch Waisenkinder aufgefangen werden.

Nach weiteren Besuchen in Djalingo entwickelte sich die Vision weiter. Ihnen wurde bewusst, dass nicht nur die bedürftigen Kindern, sondern praktisch die gesamte Dorfgemeinschaft an Mangelernährung leidet und unterprivilegiert ist. – Für sie ist für sie der Zugang zu ausreichender medizinischen Versorgung und zu Bildung erschwert.
Zudem erfuhr das Team, dass zur selben Zeit besonders viele Flüchtlinge aus den Nachbarstaaten (Tschad und Zentralafrikanische Republik) in dieses Gebiet flohen und nun unter extrem schlechten Bedingungen leben müssen.
So kam es zu einer Erweiterung ihrer Ausrichtung. Obwohl das Projekt ursprünglich nur an Kinder gerichtet war, beschlossen sie, ebenfalls kommunale Projekte zu fördern, die auf die Unterstützung von sozial schwachen und unterprivilegierten Familien abzielen.

Gemeinsam mit ihren Freunden Martin und Beate Strösser wurde im Mai 2008 der Verein Mount Carmel e.V. gegründet.

Jetzt arbeitet das Team entschlossen daran, den Traum, weniger privilegierten Menschen Hoffnung und Freude zu geben, Realität werden zu lassen.